Heft 44: Grundfragen der Ästhetik

Heft 44: Grundfragen der Ästhetik

Art.Nr.: DMP-Heft-44

Gewicht: 0.2000 KG

12,50 EUR

incl. 7 % USt   zzgl. Versandkosten

Produktbeschreibung

Zum ständigen Programm dieser Zeitschrift gehören die Ankündigungen und Rezensionen von musikpädagogischen und an ihren Rändern andockenden Neuerscheinungen. Uns erreichen mittlerweile so viele Bücher, dass es den Umfang von Diskussion Musikpädagogik sprengen würde, sie alle so zu würdigen, wie ihre Bedeutung es nahelegt. Auch wird es immer schwieriger, Kolleginnen und Kollegen zu finden, die bereit sind, Rezensionen zu übernehmen und die manchmal sehr umf  angreiche Lektüre der Schriften auf sich zu nehmen, sich vor allem mit theoretischen und bisweilen thematisch auf andere Gebiete ausgreifenden Schriften auseinanderzusetzen. So gelingt es auf dem Gebiet der Rezensionen nur in Maßen, was die DMP als Anspruch erfüllen möchte: ein wissenschaftsorientiertes Journal zu sein.
Neben diesem Mangel steht ein anderes Desiderat: Manche Veröffentlichungen sind für unser Fach so (ge)wichtig und weiterführend, dass eine vereinzelte Rezension ihnen nicht gerecht werden kann. Eine breitere und streitbare Diskussion wäre für viele Bücher und für das Konzept der Zeitschriftt angemessener. Erst mehrere Einschätzungen und die Auseinandersetzung mit ihren einzelnen Aspekten könnten eine Neuerscheinung in die notwendige Fachdiskussion gebührend einbeziehen. Nur selten gab es bisher einen Diskurs, wie der Schriftleiter ihn sich wünscht. In letzter Zeit gelang das mit den Rezensionen und Zuschriften zu Clemens Kühns Musiktheoriebuch „Musik erforschen“.
Mit der hier vorgelegten Ausgabe wagen wir den Versuch, ein kürzlich erschienenes Buch zum Gegenstand eines Themenheftes zu machen. Es handelt sich um die Schrift „Grundfragen der Ästhetik“ von Ursula Brandstätter, das 2008 im Verlag Böhlau erschien und in diesem Jahr in einer zweiten Auflage erscheint.
Und so sind wir vorgegangen: Sechs Musikpädagoginnen bzw. Musikpädagogen, handverlesen nach Alter, Geschlecht und beruflicher Stationierung, trafen sich zu einem Symposium privatissime (geheimgehalten vor der Autorin), um nach gründlicher Lektüre des Buches ein frei gewähltes Kapitel oder eine Fragestellung vorzutragen, sie gemeinsam zu erörtern und vor allem an Musik- oder Unterrichtsbeispielen musikpädagogische Überlegungen darzulegen.
Dieses Verfahren ergab einen aspektreichen  und spannenden Austausch auf der Grundlage des Buches. Aus ihm sind nunmehr sechs Beiträge entstanden. Sie zeigen, zu welchen musikpädagogischen Konzepten und Konsequenzen Ursula Brandstätters Buch anregt. Und vielleicht regen diese Beiträge zu einer weiteren Auseinandersetzung an. An dem Versuch waren beteiligt: eine Studentin für das Lehramt Musik aus Berlin, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin aus Wien, ein Studienrat für Musik und Mathematik (inzwischen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UdK Berlin), ein junger Hochschullehrer für Musikpädagogik in Rostock, ein ehemaliger Musikfachleiter und Lehrbeauftragter für Musikpädagogik an der Musikhochschule in Lübeck und der Schriftleiter.
In dieser Ausgabe von Diskussion Musikpädagogik führen wir auch die Auseinandersetzung über die Musikwissenschaft weiter und stellen wieder musikpädagogische Dissertationen vor.

Christoph Richter

Heftartikel (ohne Magazin)
Hildegard Junker & Christoph Richter: Karl Heinrich Ehrenforth zum 80. Geburtstag / Karl Heinrich Ehrenforth: Dankesrede in der Feierstunde aus Anlass seines 80.Geburtstages am 20.November 2009 in der Hochschule für Musik und Theater Hannover / Christoph Richter: Postscriptum - Acht Scheinwerfer aus vier Jahrzehnten / Uve Urban: Wider das Entschwinden der Welt in der Abstraktheit der Begriffe / Oliver Krämer: Analogiedenken lernen - Musikunterricht im Netz ästhetischer Erfahrungen / Isolde Malmberg: Vom Wechselspiel divergenter und konvergenter Denk- und Handlungsweisen in einem Schulprojekt / Alexis Kivi: Zwischenräume im Musikunterricht - Didaktische Überlegungen zu einer Ästhetik der Transformation / Isabelle Heiss: Ästhetik im Musikunterricht?! - Ein Plädoyer für den Einbezug ästhetischer Erfahrungen in den Musikunterricht / Christoph Richter: Verstehen mit Hilfe von Ähnlichkeitsbeziehungen / Robert Giegling: Jazz als Problem des Musikunterrichts / Norbert Schläbitz: Die Historische Musikwissenschaft - Schwanengesang der Disziplin und Plädoyer für eine grundlegende Reformierung

Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl
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