Heft 82: Digitalität im Musikunterricht

Heft 82: Digitalität im Musikunterricht

Art.Nr.: DMP-Heft-82

Gewicht: 0.2000 KG

12,90 EUR

incl. 7 % USt  

Produktbeschreibung

Thema dieser Ausgabe sind die Möglichkeiten, Digitalität im Musikunterricht und im Umgang mit Musik zu nutzen – ihren Sinn und Nutzen, die Veränderungen, die sie für das Erleben, Handeln und Verstehen anbietet. Davon soll im „Wort zum zweiten Quartal“ ausführlicher die Rede (die Schreibe) sein.
Das Editorial hingegen widmet sich diesmal jenen Teilen der Zeitschrift, welche nicht weniger wichtig sind: den sogenannten „freien Beiträgen“ und dem Magazin. In ihnen kommen mehr die Leserinnen und Leser zu Wort. Die freien Beiträge setzen sich aus solchen Texten zusammen, die Kolleginnen und Kollegen jenseits der zumeist lange vorbereiteten und geplanten Themen veröffentlichen möchten – weil sie (was sehr verständlich ist) die Zahl ihrer Veröffentlichungen vermehren, weil sie das Interesse auf eher unbeachtete Bereiche der Musikpädagogik richten wollen und weil sie aus ihrer theoretischen oder angewandten Praxis berichten und auf Themen aufmerksam machen. Im Magazin versammeln wir Rezensionen, Berichte, Planungen und Erfahrungen aller Art.
Alle sind eingeladen und willkommen, sich an diesen Teilen der Zeitschrift zu beteiligen, damit aus ihr so etwas wie „unsere Fachzeitschrift“ wird.
Aus der hier vorliegenden Ausgabe möchte ich auf eine Entwicklung aufmerksam machen, die – zumal in den „freien Beiträgen“ – von dem sich immer mehr erweiterndem Aufgabenfeld und den Interessen der Musikpädagogik Zeugnis gibt. Es geht sowohl um einen weiten Begriff von Inklusion (dessen wachsende Bedeutung schon mehrfach behandelt wurde). Es geht um musikpädagogische Aktivitäten im Kultur- und Pädagogikbereich als Teil des Strafvollzugs. Es geht – in einem spannenden Bericht aus Schweden – um Instrumentalunterricht und Instrumentalspiel als Integrationsmittel für eine neue Heimat von Flüchtlingen, aber auch von ihrer Heimatpflege.
Diese Erweiterungen der musikädagogischen Aufgaben und Möglichkeiten stehen offenbar auch in einem Zusammenhang mit interdisziplinären Forschungs- und Theorieinteressen, wie sie das (absichtlich gleich doppelt rezensierte) „Handbuch der Musikpädagogik“ zusammenträgt. Dass diese wirklich bewundernswerte editorische Tat einer theoretischen Musikpädagogik dabei, wie ich meine, die intensive Auseinandersetzung mit Wesen, Wirkung und „Lebensangebot“ der Musik ebenso wie die Möglichkeiten der Anwendung im Unterricht hintanstellt, verbuche ich – weniger als Schriftleiter denn als altbackener Musiklehrer – mit Bedauern.

Inhalt (Magazin ohne Rezensionen etc.)

Das Wort zum zweitenQuartal

  • Christoph Richter
  • Digitalität – Gewinn und Verlust

Digitalität im Musikunterricht

  • Michael Ahlers & Marc Godau
    Digitalisierung – Musik – Unterricht
    Rahmen, Theorien und Projekte
  • Philipp Ahner
    Individuelle Förderung, Dinge und Digitalisierung
    Adaptivität und Passung in musikbezogenen Lernprozessen mit digitalen Dingen oder Herausforderungen der individuellen Förderung in Musik-Ding-Mensch-Interaktionen mit Smartphones und Tablets im Musikunterricht
  • Bernd Enders
    Neue Formen des Komponierens und Musizierens in einer digitalen Musikwelt
  • Marc Mönig
    Wenn das gesellschaftlich Faktische zum pädagogisch Wünschenswerten erhoben wird
    Gedanken zum Lernen mit digitalen Medien im Musikunterricht
  • Christoph Khittl
    Literarisch-philosophisch angeleitete „guided tours“ durch virtuelle Welten
    Eine musikpädagogische Themenverfehlung und Themensuche
  • Till Beiersdörfer
    Musikunterricht in iPad-Klassen am Beispiel der App GarageBand

Freie Beiträge

  • Annette Ziegenmeyer
    Musikpädagogisches Handeln im Freizeitbereich des Jugendstrafvollzugs
    Perspektiven und Lernpotenziale für eine inklusionsorientierte Musiklehrerbildung
  • Alexandra Kertz-Welzel
    Globalizing music education
    oder: Internationale Musikpädagogik neu verstehen und mitgestalten
  • Ylva Hofvander Trulsson
    Musik, Vielfalt und Integration
    (Artikelübersetzung aus dem Schwedischen von Burkhard Schlösser)
  • Mathias Schillmöller
    Ravel, das Kind und die Zauberdinge
    Ein „Menschen- und Verstehensspiel“ mit musikdidaktischen Konsequenzen
Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl
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